Am 15. März stand ein spannendes Duell des Tabellenführers SC Pegnitz gegen uns als Tabellenzweite an. Erfreulicherweise konnten wir mit einer starken Mannschaft antreten, so dass wir den Pegnitzern nominell an den meisten Brettern überlegen waren.
Dies spiegelte sich erfreulicherweise auch im Endstand von 6,5 – 1,5 wider. Gehofft hatten wir auf einen hohen Sieg, aber es war alles andere als selbstverständlich, da wir großen Respekt vor der bisherigen Saisonleistung der Schachfreunde aus Pegnitz hatten.
Alle Partien begannen pünktlich und waren längere Zeit ausgeglichen. Als erstes konnte Heinz Thiem am Brett 3 einen Sieg erzielen. Es folgte zeitnah ein Remis an Brett 8 durch Marco Petzet, der in ausgeglichener Stellung kein Risiko eingehen wollte. Anschließend folge auch Gerhard Deinlein mit einem Remis, um auch auf Nummer sicher zu gehen, da in der Stellung der nächste Fehler die Partie kosten würde.
Sicher wie bisher immer konnte Noah Kamleiter seinen Gegner bezwingen und damit seine Siegesserie in dieser Saison erfolgreich fortsetzen. An Brett 5 stellte Christina Cordes Gegner unter Druck seine Läufer und einige Bauern ein, so dass er sich geschlagen geben musste. Das Mannschaftsremis war zu diesem Zeitpunkt sicher. Nun keimte Hoffnung nach Mehr auf…

An Brett 2 konnte Kilian Ebel in einer zunächst ausgeglichenen Stellung Druck auf den Königsflügel des Gegners machen. Die Hoffnung auf einen Konter mit Grundlinienmatt konnte er dem leicht überraschten Gegner durch seinen entfernt stehenden Läufer nehmen und entschied später die Partie für sich.
Matthias Wolf stand nach mehreren Stunden ausgeglichen, riskierte besser nichts und wickelte die Partie in das dritte Remis der Begegnung ab.
Vier Stunden lang kämpfte Maik Ebel am Spitzenbrett um den Sieg. Das Ringen und Taktieren auf Zugzwang wurden schließlich belohnt, so dass er im Endspiel die Bauern des Gegners erobern konnte und dieser sich geschlagen gab.
Am Ende des Spieltages hatte die A-Klasse mit uns als Mannschaft vom TSB Bindlach 3 eine neue Tabellenführerin.

Damit liegen wir mit dem denkbar knappsten Vorsprung von 0,5 Punkten gegenüber Pegnitz und von drei Punkte gegenüber Marktleugast vorne. Nun heißt es am letzten Spieltag diese Tabellenführung mit einem möglichst hohen Sieg zu halten. Die Daumen dürfen gedrückt werden!
Autorin: Christina Cordes
