In der zweiten Runde der Landesliga Nord musste unsere erste Mannschaft gegen Aufsteiger Windischeschenbach antreten und natürlich sollte da nach dem starken Auftakt gegen Bamberg der nächste Sieg her.
Den Anfang machte Pawel, der durch eine früh gewonnene Mehrqualität im Endspiel zügig zum Sieg kam.
Den ersten Rückschlag erlebte Lukas in seiner Partie, nachdem er den gegnerischen Freibauern auf der siebten Reihe nicht mehr aufhalten konnte und zur Aufgabe gezwungen war.
Jaroslav konnte sich hingegen aus einer etwas schwierigen Lage mit einem im Zentrum gefangenen König lösen und Material erobern. Dieses nutzte er geschickt zu einem plötzlichen Mattangriff und fuhr seinen ersten Sieg als Bindlacher ein.
Auch bei Christoph sah es zwischendurch sehr brenzlig aus. In beiderseitiger Zeitnot konnte er aber den gegnerischen König einsperren und ein Dauerschach forcieren, bevor die gegnerischen Freibauern gefährlich werden konnten.
Der nächste Erfolg war dann von Tomas zu verbuchen. Durch eine Taktik im Mittelspiel sicherte er sich einen Mehrbauern. Dieser Materialvorteil wuchs im Endspiel weiter an und gereichte ihm dort zum Sieg.
Jürgen sah sich auch schon bald mit dem Rücken zur Wand. Er kämpfte lange in einem Damenendspiel mit Minusbauer, war aber dem weißen Freibauern am Ende nicht gewachsen und verlor.
Die Bindlacher Erlösung kam wie schon in der Runde zuvor durch Daniel, der mit einem doppelten Freibauern die gegnerischen Figuren in die Passivität zwang und dies dann Schritt für Schritt ausnutzte.
Den Schlusspunkt markierte Geralds Partie. Er hatte vor der Zeitkontrolle Material verloren und sah sich mit zwei Minusbauern dem fast sicheren Verlust ausgesetzt. Doch im letzten Moment gab der Gegner ein unachtsames Schach, wonach sein eigener König gefangen war und dem Dauerschach nicht mehr ausweichen konnte. Eine sehr sehenswerte Schlussstellung!
Mit diesem 5-3-Erfolg steht Bindlach auf Platz 2 mit 4-0 Punkten. Der Saisonstart kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Diese Form soll natürlich in Runde 3 beibehalten werden, wenn es am 15.11. zum Auswärtsspiel gegen Oberligaabsteiger Nürnberg geht.
